§ 32 BImSchV 13 2021 – Emissionsgrenzwerte für Großfeuerungsanlagen bei Einsatz von flüssigen und gasförmigen Produktionsrückständen aus der chemischen Industrie
(1) Großfeuerungsanlagen, die flüssige oder gasförmige Produktionsrückstände aus der chemischen Industrie einsetzen, sind so zu errichten und zu betreiben, dass die Anforderungen dieses Absatzes und der Absätze 2 bis 5, des Absatzes 6 Satz 2 und 3 und des Absatzes 7 eingehalten werden. Der Betreiber hat dafür zu sorgen, dass 1. kein Jahresmittelwert die folgenden Emissionsgrenzwerte überschreitet: a) | | | | --- | --- | | Gesamtstaub: | 5 mg/m³, | b) Stickstoffmonoxid und Stickstoffdioxid, angegeben als Stickstoffdioxid: - aa) | | | | --- | --- | | bei ausschließlichem Einsatz von gas- förmigen Produktionsrückständen aus der chemischen Industrie: | 80 mg/m³, | - bb) | | | | --- | --- | | in allen nicht in Doppelbuch- stabe aa genannten Fällen: | 85 mg/m³, | c) | | | | --- | --- | | Schwefeldioxid und Schwefeltrioxid, angegeben als Schwefeldioxid: | 100 mg/m³, | 2. kein Tagesmittelwert die folgenden Emissionsgrenzwerte überschreitet: a) | | | | --- | --- | | Gesamtstaub: | 10 mg/m³, | b) | | | | --- | --- | | Kohlenmonoxid: | 80 mg/m³, | c) Stickstoffmonoxid und Stickstoffdioxid, angegeben als Stickstoffdioxid, bei einer Feuerungswärmeleistung von - aa) 50 MW bis weniger als 300 …
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