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§ 16 TierGesG – Höhe der Entschädigung; Verordnungsermächtigung

(1) Der Entschädigung wird der gemeine Wert des Tieres zu Grunde gelegt. Der gemeine Wert wird ohne Rücksicht auf die Wertminderung, die das Tier infolge der Seuche oder einer tierseuchenrechtlich vorgeschriebenen oder behördlich angeordneten Maßnahme erlitten hat, ermittelt.

(2) Die Entschädigung darf folgende Höchstsätze je Tier nicht überschreiten: 1. | | | | --- | --- | | Pferde, Esel, Maulesel, Maultiere | 6 000 Euro, | 2. | | | | --- | --- | | Rinder einschließlich Bisons, Wisente und Wasserbüffel | 4 000 Euro, | 3. | | | | --- | --- | | Schweine | 1 500 Euro, | 4. | | | | --- | --- | | Gehegewild | 1 000 Euro, | 5. | | | | --- | --- | | Schafe | 800 Euro, | 6. | | | | --- | --- | | Ziegen | 800 Euro, | 7. | | | | --- | --- | | Enten, Fasane, Gänse, Hühner, Laufvögel, Perlhühner, Rebhühner, Tauben, Truthühner und Wachteln | 110 Euro. |

Im Falle von Bienen und Hummeln beträgt der Höchstsatz der Entschädigung 200 Euro je Volk und im Falle von Wassertieren 20 Euro je Kilogramm Lebendgewicht. Das Bundesministerium wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates in Abhängigkeit von der Steigerung des gemeinen Wertes der Tiere die in den Sätzen 1 und 2 …

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