Was sich seit dem 10. Mai geändert hat
Am 10. Mai haben wir erklärt, warum Smart Legal Pro personenbezogene Muster vor dem LLM-Aufruf durch Platzhalter ersetzt. Seit Ende Mai ist die Maskierung deutlich robuster — ohne dass Sie im UI etwas umstellen müssen.
Stufe 2 in Kurzform
Identitäts-Seeds aus Ihrem Konto. Wenn Sie Briefkopf-Daten hinterlegt haben (account_identities), werden Name, Firma, Adresse und Rechnungs-E-Mail zusätzlich zu Regex-Mustern vorgemaskiert. Die KI sieht z. B. __PII_PERSON_1__ statt „Müller GmbH" — auch wenn der Name ohne typisches Adressformat im Text steht.
Session-Konsistenz über mehrere KI-Aufrufe. Analyse → Klärung → Brief-Erzeugung: In einem Vorgang bleiben Platzhalter stabil (__PII_PERSON_1__ ist immer dieselbe Person). Das verhindert Verwechslungen in langen Dialogen — besonders im Schreib-Assistenten und bei der Dokumentanalyse.
Persistenz im Schreib-Intake. writing_intake_sessions.pii_session speichert die reversible Map in der EU-Datenbank, damit Folge-Runden und die Brief-Generierung dieselbe Maskierung nutzen.
Wo es live ist
Die erweiterte Pipeline läuft in 24 Edge Functions — u. a. Dokumentanalyse, Vertragsvergleich, Rechtsfragen, Anwalts-Pre-Chat, Schreib-Intake, Brief-Felder und Plattform-Hilfe. Ausnahmen (z. B. wenn der Absender im Output stehen muss) sind in Datenschutz §4c dokumentiert.
Ergänzend zur technischen Seite: Security-Übersicht · KI-Transparenz
Was Sie praktisch merken
- Weniger „Leaks" bei wiederholten Namen in einem langen Chat.
- Briefe mit Ihrem echten Briefkopf — obwohl die KI nur Platzhalter gesehen hat.
- Gleiche Datenschutz-Logik in der öffentlichen Schnellprüfung und in der Fallakte.
Grenzen (unverändert wichtig)
PII-Masking ersetzt keine Mandatsverschwiegenheit Dritter und keinen juristischen Datenschutz-Check vor dem Upload. Details weiterhin im RDG-Hinweis und auf der Testphase-Seite.



