§ 05 · Contesto & background

Ihre Kanzlei hat Sie eingeladen? So funktioniert Ihr neues Mandantenportal

Kanzleien auf SmartLegalPro können ihre Mandanten jetzt per E-Mail in ein eigenes Portal einladen: Akten, freigegebene Dokumente und Fristen an einem Ort — dazu ein KI-Assistent, der Ihre Akte auf Kosten der Kanzlei erklärt. Was Sie nach der Einladung erwartet, und was bewusst nicht.

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Contesto & background
Symbolbild für das neue Mandantenportal: eine Person öffnet auf dem Laptop die von ihrer Kanzlei freigegebene digitale Akte.
Symbolbild für das neue Mandantenportal: eine Person öffnet auf dem Laptop die von ihrer Kanzlei freigegebene digitale Akte.

In einem Satz

Wenn Ihre Kanzlei Sie einlädt, erhalten Sie einen kostenlosen Zugang, in dem Ihre Akten, freigegebene Dokumente und Fristen an einem Ort liegen — inklusive KI-Assistent auf Kosten der Kanzlei, gehostet in der EU.

Von der Einladungs-Mail zur Akte in zwei Minuten

Alles beginnt mit einer E-Mail Ihrer Kanzlei. Ein Klick auf den Link, kurz registrieren oder anmelden — die Einladung ist an Ihre E-Mail-Adresse gebunden —, Einladung annehmen, fertig. Danach erscheint in Ihrem Konto ein eigener Bereich mit dem Namen Ihrer Kanzlei: Ihre Akten, die dafür freigegebenen Dokumente und die Fristen, die Ihre Kanzlei mit Ihnen teilt. Kein zweites Passwort, keine zusätzliche Software, kein Suchen in alten E-Mail-Anhängen.

Sie sehen, was Ihre Kanzlei bewusst freigibt

Möglicherweise taucht nicht jedes Dokument Ihrer Akte im Portal auf. Das ist kein Fehler, sondern der Kern des Konzepts: Ihr Anwalt unterliegt der Verschwiegenheit und arbeitet mit Entwürfen, internen Notizen und Unterlagen Dritter, die nicht oder noch nicht zur Weitergabe bestimmt sind. Deshalb ist das Portal standardmäßig leer, und jedes Dokument und jede Frist wird einzeln freigeschaltet. Was Sie sehen, ist eine bewusste Entscheidung Ihrer Kanzlei — keine technische Zufälligkeit.

Der KI-Assistent erklärt Ihre Akte — ohne eigene Credits

Im Kanzlei-Bereich beantwortet ein KI-Assistent Fragen zu Ihren freigegebenen Unterlagen in verständlicher Sprache: was ein Schriftsatz bedeutet, worauf sich eine Frist bezieht, wie ein Verfahrensschritt einzuordnen ist. Das Kontingent dafür stellt Ihre Kanzlei — Ihre eigenen Credits bleiben unberührt, und Kauf-Hinweise gibt es im Mandanten-Modus bewusst nicht. Wichtig bleibt: Die Antworten sind eine Einschätzung zur Orientierung, keine Rechtsberatung. Was in Ihrem Fall zu tun ist, entscheidet Ihr Anwalt.

Unterlagen nachreichen statt Mahn-Anrufe bekommen

Fehlt der Kanzlei noch etwas — ein Vertrag, ein Bescheid, Fotos —, laden Sie die Unterlagen direkt in die Akte hoch. Die Kanzlei prüft jeden Upload, bevor sie ihn übernimmt; nichts landet ungeprüft in der Akte. Offene Punkte sehen Sie als Aufgaben, und das Portal erinnert freundlich und automatisch, wenn etwas aussteht. Das erspart beiden Seiten das Hinterhertelefonieren.

Mehrere Kanzleien, ein Konto — und klare Datengrenzen

Werden Sie von mehreren Kanzleien betreut, etwa privat und geschäftlich, reicht ein einziges Konto: Ein Umschalter wechselt zwischen den Kanzlei-Bereichen. Die Bereiche sind strikt getrennt — keine Kanzlei sieht die andere, und Ihre persönlichen Akten und Dokumente außerhalb des Kanzlei-Bereichs bleiben privat. Gehostet wird die gesamte Plattform in der EU. Wie das Portal aus Kanzlei-Sicht funktioniert, lesen Sie im Schwesterbeitrag für Kanzleien.

Drei Fragen, kurz beantwortet

  • Kostet mich das etwas? Nein. Ihre Kanzlei stellt das Portal und das KI-Kontingent. Sie brauchen weder ein Abo noch eigene Credits.
  • Was sieht die Kanzlei? Den gemeinsamen Kanzlei-Bereich: die freigegebenen Inhalte, Ihre dort hochgeladenen Unterlagen und den Stand offener Punkte. Ihren persönlichen SmartLegalPro-Bereich sieht sie nicht.
  • Wie sicher ist das? Die Einladung ist an Ihre E-Mail-Adresse gebunden, jede Freigabe erfolgt einzeln, und ohne aktive Verbindung zur Kanzlei ist nichts sichtbar. Gehostet wird in der EU.
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