In einem Satz
Sind Dokumente neuer als die zuletzt gelaufene Akten-Analyse, sagt der Assistent das offen — und stützt sich solange auf die beigefügten Dokumente statt auf veraltetes Akten-Wissen.
Warum das wichtig ist
Eine Rechts-KI, die stillschweigend auf einer veralteten Zusammenfassung antwortet, ist gefährlicher als eine, die ehrlich sagt: „Hier fehlt mir der neueste Stand." Gerade in laufenden Akten, in denen Dokumente nach und nach hinzukommen, ist genau das die kritische Stelle.
Was jetzt passiert
Der Assistent vergleicht bei jeder Antwort den Stand der Akten-Analyse mit dem neuesten Dokument. Liegt ein Dokument davor noch nicht in der Analyse:
- bekommt die KI im Kontext den klaren Hinweis, sich für die neuesten Entwicklungen auf die beigefügten Dokumente zu stützen und nicht allein auf den gespeicherten Faktengraphen;
- erscheint im Chat ein dezenter Hinweis „Akten-Analyse veraltet" mit der Zahl der noch nicht eingeflossenen Dokumente;
- genügt ein Klick auf „Analyse aktualisieren", um den Faktengraphen im Hintergrund fortzuschreiben. Läuft die Aktualisierung bereits, sehen Sie das ebenfalls.
Der Abschluss eines Bogens
Damit greifen die Bausteine für Akten, die sich über Jahre entwickeln, vollständig ineinander: gezielte Kontext-Sets, Zeitreise zu jedem früheren Stand, ein Recap beim Wieder-Aufgreifen, ein automatischer Änderungs-Digest bei neuen Dokumenten — und jetzt die ehrliche Warnung, wenn der Stand veraltet ist.
Ehrlich bleiben
Der Abgleich stützt sich auf Zeitstempel und die erfasste Analyse; er ersetzt nicht die anwaltliche Kontrolle des Akteninhalts. Mehr dazu: KI-Transparenz.
Noch nicht dabei? Für Anwälte zeigt den Einstieg.



