In einem Satz
Setzen Sie im Assistenten einen Stichtag, und die Akte wird auf dieses Datum zurückgerechnet — Dokumente und Faktengraph zeigen nur, was damals bekannt war.
Warum das zählt
Akten entwickeln sich über Jahre. Oft ist die entscheidende Frage nicht „Wie ist der Stand heute?", sondern „Was wussten wir, als die Klage einging?" oder „Wie sah der Fall vor dem Gerichtsbeschluss aus?". Mischt sich dabei heutiges Wissen ein, wird die Einschätzung unbrauchbar.
Was die Zeitreise macht
Mit einem Stichtag fließen in die nächste Antwort nur Dokumente, die bis zu diesem Datum existierten. Neu ist: Auch der Faktengraph — das kuratierte Wissensnetz Ihrer Akte — wird auf diesen Zeitpunkt rekonstruiert. Fakten und Beziehungen, die erst später hinzukamen oder korrigiert wurden, bleiben außen vor. So entsteht ein sauberer Schnitt durch die Zeit, ohne Vermischung.
Zwei Wege hinein
- Im Kontext-Panel des Assistenten tragen Sie einen Stichtag ein (Teil der Kontext-Sets) und speichern ihn bei Bedarf als benannte Variante.
- Im Reiter Ablauf einer Akte klicken Sie an jedem festgehaltenen Stand auf „Im Chat öffnen" — der Chat startet direkt mit diesem Stichtag.
Ehrlich bleiben
Die Rekonstruktion stützt sich auf die in der Akte erfassten Fakten und ihre Zeitstempel. Sie ist ein Werkzeug zur Einordnung, kein Ersatz für die anwaltliche Prüfung des tatsächlichen Verfahrensverlaufs. Mehr dazu: KI-Transparenz.
Noch nicht dabei? Für Anwälte zeigt den Einstieg.



