§ 50 · Dokumente & Akte

Fristen-Modul: Zugang-Datum + KI-Plausibilität statt Bauchgefühl

Jede Frist hängt am Zugang — nicht am Datum auf dem Brief. Das neue Fristen-Modul fragt explizit nach dem Zugangsdatum, schlägt eine plausible Frist vor und schickt rechtzeitig Erinnerungen.

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Dokumente & Akte
Kalender und Sanduhr — Symbolbild für Fristen
Kalender und Sanduhr — Symbolbild für Fristen

Worum es geht

„Frist 14 Tage" ist kein Datum. Entscheidend ist, wann das Schreiben tatsächlich zugegangen ist — und welche Norm den Fristenlauf regelt. Das neue Modul macht diesen Schritt explizit, anstatt ihn der KI zu überlassen.

Was ist neu

  • Zugang-Datum als Pflichtfeld. Beim Hochladen fragt das System: „Wann ist das Schreiben bei Ihnen eingegangen?" — mit kurzer Erklärung, warum das wichtig ist (Zustellungs­fiktion, Wochenende, Feiertag).
  • Plausibilitäts-Check. Wir prüfen automatisch, ob die berechnete Frist mit der genannten Norm zusammenpasst — bei Konflikt wird der Vorschlag markiert statt blind übernommen.
  • Erinnerungen. 7, 3 und 1 Tag vor Ablauf erhalten Sie eine Nachricht — per E-Mail und in der App, mit Kalender-Anhang (ICS).
  • Sichtbarer Countdown. Verbleibende Tage werden farbig dargestellt — neutral, gelb bei < 7 Tagen, rot bei < 48 h.

Für wen relevant

Alle, die ein fristgebundenes Schreiben bekommen — Bußgeld, Mahnung, Abmahnung, Kündigung, Widerruf.

So funktioniert es: /so-funktionierts

KI ist kein Anwalt

Der Plausibilitäts-Check ist eine Hilfe, keine verbindliche Fristen­berechnung. Bei kritischen Fristen (Klage, einstweilige Verfügung) vermitteln wir direkt.

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