Das Problem
Wer Smart Legal Pro nutzt, hat oft mehrere „Hüte" auf: Privatperson für die Mietkaution, Freelancer für den NDA, Geschäftsführer:in der UG für die AGB. Bisher hieß das in vielen Tools: drei Accounts, drei Abos, drei Mal Daten pflegen.
Was wir gebaut haben
Wir haben die Person vom Außenauftritt entkoppelt. Ein Login (Sie), beliebig viele Account-Identitäten: Privatperson, Einzelunternehmer:in, Freelancer, GbR, OHG, KG, UG, GmbH, AG.
Jede Identität trägt ihren eigenen:
- Rechnungs-Namen und Adresse — wird 1:1 an Stripe als
customer_detailsübergeben, vorsteuerfähig, mit USt-IdNr. - Briefkopf — taucht in jedem KI-generierten Anwaltsschreiben und Vertragsentwurf auf.
- Kanzlei-Übergabe — wenn Sie an eine Fachanwältin vermitteln, sieht sie sofort, dass das Mandat von der GmbH kommt und nicht von Ihnen privat.
Wie Sie umstellen
- Im Account-Menü öffnen Sie Identitäten und legen z. B. „Müller Consulting UG" an.
- Sie wählen oben rechts die aktive Identität — wie ein Profilwechsel.
- Ab dem Wechsel laufen Rechnungen, Briefköpfe und Übergaben auf die UG.
Die Profildaten (Name, Adresse) bleiben technisch erhalten, sind aber für Rechnungen und Schreiben deprecated: Wir lesen ausschließlich die aktive Identität. Damit ist ausgeschlossen, dass versehentlich ein privater Briefkopf unter einem GmbH-Schreiben landet.
Warum das wichtig ist
- Vorsteuer. Eine Rechnung an „Max Müller" ist für die UG steuerlich wertlos. Eine Rechnung an „Müller Consulting UG, USt-IdNr. DE…" ist sauber abzugsfähig.
- Haftung. Ein NDA mit „Max Müller" als Geheimnisträger ist etwas anderes als ein NDA mit der UG. Mit Identitäten bleibt der Hut klar.
- Vertretungsmacht. Bei Übergaben an Fachanwält:innen ist sofort sichtbar, ob das Mandat privat oder geschäftlich erteilt wird.
→ Identitäten verwalten: /app/settings?tab=identities
Roadmap
Als Nächstes: gemeinsame Identitäten für Teams (mehrere Logins teilen sich eine GmbH-Identität) und automatische USt-IdNr.-Validierung gegen das EU-MIAS-System beim Anlegen.



