Warum überhaupt variable Preise
Die meisten KI-Aktionen haben einen stabilen Preis: eine Dokumentanalyse kostet X Credits, eine Erstanalyse Y. Bei manchen Aktionen — vor allem Vertrags-Revisionen mit vielen Änderungswünschen — ist der Aufwand aber stark unterschiedlich. Wir könnten das ignorieren und einen sehr hohen Pauschalpreis verlangen. Das wäre für 80 % der Nutzer:innen ein schlechter Deal.
Wie der Preflight funktioniert
Vor jeder potenziell variablen Aktion läuft im Hintergrund ein Quote-Aufruf:
- Sie klicken auf „Revision generieren".
- Der Server berechnet den Preis anhand der Regeln in der Tabelle
action_cost_rules— z. B. „Grundpreis 2 Credits + 0,2 pro Änderungs-Item, gerundet". - Wir zeigen Ihnen den exakten Preis und Ihr aktuelles Guthaben an.
- Erst Ihr Klick auf „Bestätigen" startet die Charge.
Was Sie nie sehen werden
- Überraschungs-Abbuchungen. Es wird nichts gezogen, ohne dass Sie den Betrag vorher gesehen und bestätigt haben.
- Stille Preiserhöhungen. Preisänderungen ändern
action_cost_rules— das Preflight liest live und zeigt immer den aktuellen Stand. - Verlorenes Geld bei Fehlern. Wenn die Generierung serverseitig scheitert (z. B. Render-Fehler beim PDF), wird der Betrag automatisch erstattet — der gleiche Mechanismus wie bei klassischen Vertrags-Charges.
Wo Sie das heute schon sehen
- Vertrags-Revisionen — Preis hängt von Anzahl/Art der Änderungswünsche ab.
- Bald: Plausibilitäts-Check — Preis hängt von Wizard-Komplexität ab.
Bei allen anderen Aktionen mit Fixpreis bleibt es bei der bekannten Pauschale.
Für Skeptiker: warum nicht „Flatrate"
Eine Flatrate würde bedeuten: Heavy-User subventionieren wir, Light-User zahlen drauf. Das ist genau das umgekehrte Modell von dem, was wir wollen. Wir wollen, dass eine einfache Mietminderungs-Anhörung wirklich günstig ist und eine komplexe Compliance-AVV-Revision das tatsächlich kostet, was sie kostet — ohne Quersubvention.



