§ 36 · AI & jakość

Law is not the same everywhere: how Smart Legal Pro distinguishes between DE, AT and CH

T&Cs for Germany are not T&Cs for Switzerland. We have built our playbooks per country — with the right norms (BGB, ABGB, CO), deadlines and typical risks — instead of boilerplate that fits everywhere halfway.

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AI & jakość
Three legal statute books BGB, ABGB and CO stacked on top of each other
Three legal statute books BGB, ABGB and CO stacked on top of each other

Das Problem mit „generischer" Rechts-KI

Sehr viele KI-Tools generieren einen Vertrag oder ein Schreiben und hängen am Ende einen Disclaimer dran: „Bitte länderspezifisch anpassen lassen." Das ist die ehrliche Variante — und nutzlos, weil genau das die Arbeit ist, die das Tool eigentlich abnehmen sollte.

Was wir gemacht haben

Wir haben unsere Playbooks — die Wissens- und Regelschicht hinter jeder KI-Generierung — pro Land separat aufgesetzt. Für die wichtigsten Vertragstypen (AGB, NDA, Arbeitsvertrag, Auftragsverarbeitung, Dienstleistungs- und Kaufvertrag) gibt es eigene Einträge für Deutschland, Österreich und die Schweiz, jeweils mit den tatsächlich einschlägigen Normen, Fristen und typischen Risiken.

Ein paar Beispiele, was das konkret heißt:

  • AGB: Deutschland prüft die §§ 305–310 BGB (Inhaltskontrolle, Klauselverbote), Art. 246a EGBGB (Verbraucherinformation). Österreich prüft § 864a ABGB (Geltungskontrolle), § 6 KSchG, das FAGG. Die Schweiz prüft Art. 1, 5 OR (Konsens), Art. 40a-g OR (Widerrufsrecht im Haustürgeschäft) — und seit September 2023 das revidierte DSG. Dieselbe Frage „ist meine AGB sauber?" hat in drei Ländern drei sehr unterschiedliche Antworten.
  • Arbeitsvertrag: In Deutschland gilt seit dem Nachweisgesetz 2022 eine harte Liste von Pflichtangaben, in Österreich das AngG plus die ABGB-Grundlagen, in der Schweiz Art. 319–362 OR plus das ArG mit eigenen Probezeit- und Kündigungsfrist-Regeln (Art. 335c OR, Sperrfristen Art. 336c OR).
  • Auftragsverarbeitung (AVV): Deutschland und Österreich folgen Art. 28 DSGVO. Die Schweiz hat mit dem nDSG seit September 2023 eine eigenständige Regelung mit eigenen Anforderungen.

Warum das mehr ist als ein paar Paragrafen-Nummern

Die Playbooks steuern drei Dinge gleichzeitig:

  1. Den System-Prompt der generierenden KI — sie weiß, dass sie für die Schweiz nicht aus dem BGB zitieren darf.
  2. Die Red-Flag-Liste der Dokumentenanalyse — was in DE ein Red Flag ist (fehlender Eichschein im Bußgeldbescheid), ist es in AT nicht.
  3. Die „Nächste-Schritte"-Hinweise — Verjährungs-, Widerspruchs- und Klagefristen unterscheiden sich.

Was das für Sie bedeutet

Sie wählen Land und Sprache am Anfang. Alles dahinter — Generierung, Analyse, Empfehlungen — passt sich an. Bei grenzüberschreitenden Fällen (z. B. ein Schweizer Kunde mit deutschem Lieferanten) erkennen wir den Cross-Border-Charakter und ziehen beide Rechtsordnungen in Betracht.

Was wir noch nicht haben

Andere DACH-Nachbarn (LI, LU) sind über den 'XX'-Fallback abgedeckt — d. h. wir nutzen länderneutrale Hinweise, statt etwas „Falsches Spezifisches" zu erfinden. Wenn Sie Bedarf für ein weiteres Land haben, sagen Sie es uns über das Feedback-Formular — wir priorisieren nach Nachfrage.

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