In einem Satz
Die Akte zeigt jetzt nicht nur Fakten und Beziehungen, sondern auch was wann passierte (Chronologie) und was belegt ist und was fehlt (Beweismatrix) — und in Lex & Lexi können Sie jeder Seite ein eigenes KI-Modell geben.
Chronologie: die Akte als Zeitachse
Der neue Reiter Chronologie in jeder Akte reiht die datierten Ereignisse — Vertragsschluss, Zugang eines Schreibens, Fristablauf, Termin, Zahlung — zu einer Zeitachse. Das ist kein neuer Datentopf: Ereignisse sind Fakten im Faktengraphen, verknüpft mit Beteiligten und mit dem Beleg-Dokument. KI-Vorschläge bestätigen oder verwerfen Sie wie im Beziehungsgraphen, und über die Zeitreise sehen Sie "So stand die Akte bei Klageeingang".
Beweise: was ist belegt, was fehlt
Der Reiter Beweise ordnet jedem Anspruch die stützenden und die widersprechenden Belege zu — mit Status vorhanden / schwach / fehlt / widersprochen und der konkreten Lücke. Fehlende Punkte werden mit einem Klick zur Mandanten-Nachfrage. So wird die Beweislast sichtbar, bevor es die Gegenseite tut.
Neue Agenten
- Gegner-Reaktion: Aus einem gegnerischen Schriftsatz entsteht eine Erwiderungs-Gliederung mit Angriffspunkten und Beweislast-Risiken — als DOCX in der Akte, geprüft vom Zitat-Wächter und übergabefähig an den Schriftsatz-Agenten. Die Posteingang-Triage erkennt gegnerische Schriftsätze und schlägt die Erwiderung direkt vor.
- Akte einrichten: Ein Klick stößt den kompletten Erst-Durchlauf an — Einlesen, Zusammenfassen, Faktengraph, Chronologie, Beweisanalyse und Vollständigkeit.
Lex & Lexi: Claude gegen Gemini
Zwei KIs, die gegeneinander argumentieren, sind am stärksten, wenn sie unterschiedlich denken. Darum können Sie im Setup einer Debatte jeder Seite ein eigenes Modell zuweisen — z. B. Claude für die eine, Gemini oder GPT für die andere. Besonders im Streitgespräch, im Schriftsatz-Review und im Memo bringt das echte Vielfalt. Alle Modelle laufen über unseren EU-Gateway; Modelle ohne EU-Datenresidenz werden im EU-Betrieb automatisch durch das Tarif-Modell ersetzt.
Geführter Einstieg im Assistenten
Bei einer vagen Eingabe ("Mache einen Vertrag") oder einem Dokument-Upload ohne klare Anweisung fragt der Assistent jetzt zuerst, was Sie möchten — mit Auswahlknöpfen und passenden Aktionsvorschlägen, über bis zu drei kurze Runden. Ist die Anfrage schon konkret, arbeitet er sofort los.
Ehrlich bleiben
All das ist ein Assistenzsystem, kein Organ der Rechtspflege. Es denkt mit, prüft und erinnert — die Bewertung, die Strategie und jeder Schriftsatz bleiben anwaltliche Verantwortung. Dafür sehen Sie jeden Schritt, bestätigen Vorschläge und behalten die Kontrolle. Mehr dazu: KI-Transparenz.
Noch nicht dabei? Für Anwälte zeigt den Einstieg.



