In einem Satz
Sie müssen für eine Akte keinen neuen Chat mehr aufmachen und alles erneut hochladen: Mit Kontext-Sets legen Sie pro Antwort fest, welche Dokumente, welche Version und welcher Aktenstand einfließen — und vergleichen Varianten im selben Assistenten, sauber getrennt.
Das Problem, das jede Kanzlei kennt
Eine Akte ist nie „fertig". Erst kommen Klage und Anlagen, Monate später ein Gerichtsbeschluss, dann neue Mandantenunterlagen. Bisher sah die KI in einem Chat immer alle dauerhaften Dokumente. Wollten Sie eine Frage einmal nur auf den alten Stand und einmal mit dem neuen Schreiben beantworten lassen, blieb nur: neuer Chat, alles neu hochladen — und die Gefahr, dass sich Stände vermischen.
Was ein Kontext-Set kann
Über der Eingabezeile im Assistenten sitzt der Chip Kontext. Ein Klick öffnet das Panel, in dem Sie für die nächste Antwort bestimmen:
- Welche Dokumente — alle dauerhaften Dokumente des Chats oder nur eine gezielte Auswahl.
- Welcher Stichtag — nur Dokumente bis zu einem Datum, um einen früheren Stand zu rekonstruieren.
- Welches Aktenwissen — die Akten-Dokumentliste und der Faktengraph lassen sich für eine reine Dokument-Sicht abschalten.
Sie geben dem Ganzen einen Namen — etwa „Stand April" oder „mit neuem Beschluss" — und wechseln per Klick zwischen Ihren Varianten.
Varianten ohne Vermischung
Das ist der Kern: Zwei gespeicherte Sets bedeuten zwei Wissensstände im selben Chat. Sie stellen dieselbe Frage zweimal und vergleichen die Antworten. Ein ausgeschlossenes Dokument bleibt dabei wirklich draußen — die KI kann es auch nicht über Umwege nachladen. Und laden Sie bei einem eng gefassten Set etwas Neues hoch, wird es automatisch aufgenommen: „nur diese alten Dokumente plus das, was ich gerade hochlade".
Immer nachvollziehbar
Jede Antwort trägt eine kleine Markierung, unter welchem Kontext-Set sie entstanden ist. Bei einem Varianten-Vergleich wissen Sie damit jederzeit, welche Grundlage galt — wichtig für die eigene Kontrolle und die Dokumentation.
Der Anfang einer längeren Linie
Kontext-Sets sind der erste Schritt eines größeren Ausbaus rund um Akten, die sich über Jahre entwickeln: Als Nächstes folgen die Zeitreise durch den Aktenstand, ein automatischer Änderungs-Digest beim Eingang neuer Dokumente und das Wieder-Einspielen früherer Schlussfolgerungen beim Öffnen alter Chats.
Ehrlich bleiben
Das ist ein Assistenzsystem, kein Organ der Rechtspflege. Es legt den Kontext offen und überlässt Ihnen die Auswahl — Bewertung und Strategie bleiben anwaltliche Verantwortung. Mehr dazu: KI-Transparenz.
Noch nicht dabei? Für Anwälte zeigt den Einstieg.



