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KMU & Agenturen · Eigenes Schreiben prüfen

Eigenes Angebot, eigene AGB, eigene Rechnung — vor dem Versand prüfen

Sie haben selbst geschrieben — und jetzt geht es raus. Die Ausgangsprüfung liest Ihr Dokument mit den Augen der Gegenseite: Was fehlt, was widerspricht sich, was ist nie ausgefüllt worden?

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Deadline at a glance

Vor Versand

Für das eigene Dokument läuft keine gesetzliche Frist — die Prüfung lohnt sich, solange Sie noch ändern können. Nach dem Versand ist ein Angebot nach § 145 BGB bindend, und eine Kündigung lässt sich nicht einseitig zurücknehmen.

Typical risks in this scenario

What we pay special attention to

Curated from real cases. The AI review flags exactly these points in your document.

  • Widerrufsbelehrung im Fernabsatz fehlt oder weicht vom Muster ab — dann erlischt das Widerrufsrecht erst zwölf Monate und vierzehn Tage nach Ablauf der regulären Frist (§ 356 Abs. 3 BGB).

  • Rechnung ohne die Pflichtangaben des § 14 Abs. 4 UStG — der Empfänger kann den Vorsteuerabzug verlieren und hat einen Anlass, die Zahlung zurückzustellen.

  • AGB im Anschreiben erwähnt, aber weder beigefügt noch abrufbar — ohne zumutbare Möglichkeit der Kenntnisnahme werden sie nicht Vertragsbestandteil (§ 305 Abs. 2 BGB).

  • Zahlungsziel, Frist oder Haftungsgrenze stehen im Angebot anders als in den eigenen AGB — Zweifel bei der Auslegung gehen zulasten des Verwenders (§ 305c Abs. 2 BGB).

  • Platzhalter aus der Vorlage sind stehen geblieben („[Name]", „XXX", „TT.MM.JJJJ") — der häufigste Fund der Ausgangsprüfung überhaupt.

  • Frist in Ziffern und Frist in Worten widersprechen sich („14 (vierzehn) Tage" gegen „binnen zehn Tagen").

  • Pflichtangaben auf dem Geschäftsbrief fehlen — Rechtsform, Sitz, Registergericht und Registernummer (§ 35a GmbHG, § 125a HGB).

  • Angebot ohne Bindungsfrist: Ohne eigene Befristung bleiben Sie an Ihren Antrag gebunden, bis er nach § 147 BGB erlischt (§ 145 BGB).

What you can do here in 5 minutes

Jede andere Prüfung auf dieser Plattform beantwortet die Frage „Was will jemand von mir?". Hier ist es umgekehrt: Das Dokument stammt von Ihnen, und die Frage lautet, ob es so rausgehen kann. Die drei teuersten Fehler sind dabei nicht juristisch spitzfindig, sondern banal — ein Pflichtbestandteil fehlt (die Widerrufsbelehrung im Fernabsatz, eine Pflichtangabe der Rechnung), das Dokument widerspricht sich selbst (das Zahlungsziel im Angebot passt nicht zu dem in den AGB), oder ein Platzhalter aus der Vorlage steht noch drin. Alle drei sieht man im eigenen Text am schlechtesten, weil man weiß, was gemeint war.

Ihr eigenes Dokument hochladen — Angebot, AGB, Kündigungsschreiben, Rechnung oder Anschreiben. Wir prüfen auf fehlende Pflichtbestandteile, Widersprüche innerhalb des Dokuments und offene Platzhalter, gehen die Prüf-Checkliste der jeweiligen Dokumentart Punkt für Punkt durch und markieren jede Fundstelle wörtlich im Original.

How it works

Results in three steps

1

Eigenes Dokument hochladen

Angebot, AGB, Kündigung, Rechnung oder Anschreiben — als PDF oder Word-Datei.

2

Ausgangsprüfung laufen lassen

Fehlende Pflichtbestandteile, Widersprüche im eigenen Text, offene Platzhalter, Checkliste der Dokumentart.

3

Nachbessern und versenden

Jede Fundstelle wird wörtlich im Original markiert — Sie sehen, welche Stelle gemeint ist.

What you get
  • Eigenes Dokument hochladenAngebot, AGB, Kündigung, Rechnung oder Anschreiben — als PDF oder Word-Datei.
  • Ausgangsprüfung laufen lassenFehlende Pflichtbestandteile, Widersprüche im eigenen Text, offene Platzhalter, Checkliste der Dokumentart.
  • Nachbessern und versendenJede Fundstelle wird wörtlich im Original markiert — Sie sehen, welche Stelle gemeint ist.
What it is not
  • Keine Freigabe im Rechtssinn: Ein „kann raus" ist eine Aussage über die geprüften Punkte, keine Zusicherung, dass das Dokument rechtswirksam ist.
  • Keine kaufmännische Bewertung — ob ein Preis, eine Frist oder eine Haftungsgrenze klug gewählt ist, beurteilt die Prüfung nicht.
  • Keine Kenntnis von Absprachen, die nur mündlich oder in Ihrem E-Mail-Verlauf stehen; geprüft wird der Text, den Sie hochladen.
  • Keine abschließende AGB-Inhaltskontrolle und keine Aussage zum Abmahnrisiko bei dauerhaft verwendeten Verbraucher-AGB.
  • Keine steuerliche Beratung — ob der Umsatzsteuerausweis, eine Steuerbefreiung oder das Reverse-Charge-Verfahren richtig angesetzt ist, klärt Ihre Steuerberatung.

FAQ

Common questions about this case

Transparency

What the AI checks — and what only a lawyer can decide

An AI is only as good as the question. We show openly where your answer is reliable and where you should speak with a lawyer.

Wenn Sie AGB dauerhaft gegenüber Verbraucher:innen verwenden wollen (§§ 305–310 BGB, Abmahnrisiko), bei Verträgen mit einem Volumen, dessen Verlust Sie nicht tragen könnten, bei der Kündigung eines Arbeitsverhältnisses (Schriftform nach § 623 BGB und Kündigungsschutz) oder wenn die Gegenseite bereits anwaltlich vertreten ist, sollten Sie vor dem Versand eine:n Anwält:in einschalten.

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