Freelance-/Dienstleistungsvertrag
Sauberer Rahmen für freie Mitarbeit — vom Honorar bis zur Übertragung der Nutzungsrechte.
Der Freelance-Vertrag regelt die Zusammenarbeit zwischen Auftraggeber:in und einer:einem selbstständigen Dienstleister:in: Leistungsumfang, Honorar, Termine, Nutzungsrechte und Beendigung. Er hilft, Scheinselbstständigkeit zu vermeiden und schafft Klarheit über IP-Rechte.


Was im Vertrag enthalten ist
- Beschreibung der Leistungen und Deliverables
- Honorar (Festpreis, Stundensatz oder Erfolgshonorar)
- Zahlungsbedingungen und Verzugsregelung
- Nutzungsrechte / Übertragung des geistigen Eigentums
- Vertraulichkeit und Wettbewerb
- Laufzeit, Kündigung, Rechtswahl
Optionale Zusatzklauseln
- Schiedsklausel
- Höhere Gewalt
- Abtretungsverbot
- Mehrere Ausfertigungen / E-Signatur
- Form von Mitteilungen
Wann Sie diesen Vertrag brauchen
- Beauftragung von Designer:innen, Entwickler:innen, Berater:innen
- Wiederkehrende Projektarbeit ohne Festanstellung
- Werkleistungen mit klar definiertem Ergebnis
Für wen geeignet: Agenturen, KMU, Start-ups und Selbstständige, die ohne lange Verhandlung eine saubere Vertragsbasis brauchen.
Komplexe Felder wie Leistungsbeschreibung oder Zweck können Sie per Sparkle-Button vorschlagen lassen — der Vorschlag bleibt editierbar, bevor er in den Vertrag wandert.
Nach der Erstellung können Sie den Vertrag mit einem Klick an eine:n passende:n Anwält:in aus unserem Netzwerk übergeben — inklusive Volltext und Metadaten.
Der Vertrag bildet keine arbeitsrechtliche Beziehung ab. Bei Verdacht auf Scheinselbstständigkeit (Weisungsgebundenheit, Eingliederung) empfehlen wir eine anwaltliche Statusprüfung.
Häufige Fragen
Welche Nutzungsrechte sollte ich übertragen lassen?
In der Regel ausschließliche, zeitlich und räumlich unbeschränkte Nutzungsrechte für alle bekannten Nutzungsarten — sonst dürfen Sie das Werk später nur eingeschränkt verwerten. Der Wizard schlägt eine Standardklausel vor, die Sie anpassen können.
Festpreis oder Stundensatz?
Festpreis bei klar abgrenzbaren Werken (z. B. Logo, Webseite). Stundensatz bei Beratung, laufender Entwicklung oder unklarem Umfang. Mischformen mit Cap sind ebenfalls möglich.
Wie kündige ich einen Freelance-Vertrag?
Das hängt von der gewählten Vertragsart ab (Dienst- oder Werkvertrag) und der vereinbarten Laufzeit. Standard sind 14 oder 30 Tage Kündigungsfrist; außerordentliche Kündigung bleibt möglich.
In 5 Minuten zum unterschriftsreifen Vertrag.
Beantworten Sie ein paar Fragen, der Wizard erledigt den Rest. PDF + DOCX direkt zum Download.
Weitere Vertragstypen
Schützen Sie vertrauliche Informationen rechtssicher. Einseitig oder beidseitig, mit Vertragsstrafe und Laufzeit.
Erweiterter Vertrag für Software-, SaaS- oder Wartungsleistungen mit SLA, Haftung und Datenschutz.
Art. 28 DSGVO — TOM-Stufen, Subunternehmer, Drittlandtransfer, Audit-Recht.
B2B-SaaS mit Lizenzmodell, SLA, Support, AVV-Hinweis und Haftungscap.
Allgemeine Geschäftsbedingungen für B2B mit Zahlung, Gewährleistung und Haftung.
Consulting mit Honorarmodellen, IP, Vertraulichkeit und Haftungsbegrenzung.
Gewerberaum mit Indexmiete, Kaution (3 Varianten) und Instandhaltung.
Master Service Agreement für wiederkehrende Einzelaufträge (SOW).
Rechtssicherer Arbeitsvertrag für Angestellte — unbefristet oder befristet, Voll- oder Teilzeit, nachweisgesetz-konform mit Probezeit, Überstunden, Urlaub und Kündigungsfristen.
Einvernehmliche Beendigung des Arbeitsverhältnisses mit Abfindung, Freistellung und Zeugnis — inklusive Sperrzeit-, Steuer- und Schriftformhinweisen.
Anstellungsvertrag für GmbH-Geschäftsführer:innen mit Vergütung, Tantieme, Zustimmungskatalog, Haftung, D&O und Koppelungsklausel.
Warenkauf zwischen Unternehmern mit Incoterms, Eigentumsvorbehalt, Gewährleistung und Haftungsbegrenzung — inklusive § 377 HGB-Rügepflicht.
Darlehen zwischen Unternehmen oder Nahestehenden — Gesellschafter-, Geschäfts- oder Privatdarlehen mit Zins, Tilgung, Sicherheiten und Rangrücktritt.
Shareholders Agreement zur GmbH-Satzung — Vesting, Leaver, Vinkulierung, Drag-/Tag-along und Liquidationspräferenz für Gründer und Investoren.
Convertible Loan zur Start-up-Frühphasenfinanzierung mit Bewertungsobergrenze (Cap), Discount, Wandlungs-Triggern und qualifiziertem Rangrücktritt.
Virtuelle Mitarbeiterbeteiligung (Phantom Stock) mit Vesting, Good-/Bad-Leaver und Exit-Auszahlung — ohne echten Geschäftsanteil und ohne Notar.
Lizenzierung von Software, Marke, Patent oder Urheberrecht mit Exklusivität, Lizenzgebühr (Royalty), Qualitätssicherung und Rechtsbestand.
Vertrag mit selbstständigen Handelsvertreter:innen — Vermittlung oder Abschluss, Provision, Bezirksschutz und Ausgleichsanspruch nach § 89b HGB.
Franchisevertrag mit Systemnutzung, Gebietsschutz, Eintritts- und Franchisegebühr, Bezugsbindung und vorvertraglicher Aufklärung.
Vereinbarung über eine Unternehmenskooperation — als verbindlicher Vertrag oder als Letter of Intent, mit Vertraulichkeit, Exklusivität und GbR-Abgrenzung.