Franchisevertrag
Ein erprobtes Geschäftskonzept skalieren — mit Markenlizenz, Gebührenmodell und kartellrechtlich sauberer Bezugs- und Wettbewerbsregelung.
Der Franchisevertrag erlaubt dem Franchisenehmer, ein bewährtes Geschäftskonzept gegen Gebühr zu nutzen. Der Wizard regelt Systemnutzung und Marke, Gebietsschutz, Eintritts- und laufende Franchisegebühr sowie die Werbegebühr und weist auf die vorvertragliche Aufklärungspflicht und die kartellrechtlichen Grenzen der Bezugsbindung und des Wettbewerbsverbots (Vertikal-GVO) hin.


Was in diesem Muster steckt
Zahlen aus der echten Vorlage — nicht aus Marketing-Folien.
- Klauseln
- 13
- Klausel-Varianten
- 7
- Wizard-Felder
- 18
- Qualitäts-Checks
- 4
- Rechtsgrundlage-Hinweise
- 7
Was im Vertrag enthalten ist
- Vorvertragliche Aufklärung und Rentabilitätshinweis
- Systemnutzung, Marke und Systemhandbuch
- Gebietsschutz und Standort
- Eintritts-, Franchise- und Werbegebühr
- Bezugsbindung im kartellrechtlichen Rahmen
- Laufzeit, Wettbewerb und De-Identifikation bei Beendigung
Optionale Zusatzklauseln
- Exklusives Vertragsgebiet
- Bezugsbindung für Kernprodukte oder Sortiment
- Nachvertragliches Wettbewerbsverbot (1 Jahr, Standort)
Wann Sie diesen Vertrag brauchen
- Aufbau oder Erweiterung eines Franchisesystems
- Vergabe von Lizenzen an selbstständige Partner:innen
- Skalierung eines erprobten Geschäftskonzepts
- Standortvergabe mit Gebietsschutz
Für wen geeignet: Franchisegeber, die ihr System ausrollen, und Gründer:innen, die als Franchisenehmer:in starten.
Komplexe Felder wie Leistungsbeschreibung oder Zweck können Sie per Sparkle-Button vorschlagen lassen — der Vorschlag bleibt editierbar, bevor er in den Vertrag wandert.
Nach der Erstellung können Sie den Vertrag mit einem Klick an eine:n passende:n Anwält:in aus unserem Netzwerk übergeben — inklusive Volltext und Metadaten.
Die vorvertragliche Aufklärung ist haftungsträchtig; Bezugsbindungen und Wettbewerbsverbote unterliegen dem Kartellrecht (Vertikal-GVO). Wir empfehlen die anwaltliche Prüfung vor Vertragsschluss.
Häufige Fragen
Welche Aufklärungspflichten hat der Franchisegeber?
Vor Vertragsschluss muss er richtig und vollständig über System, Kosten und realistische Ertragserwartungen aufklären. Falsche Rentabilitätsvorschauen können Schadensersatz- und Anfechtungsrechte des Franchisenehmers auslösen.
Wie lange darf ein nachvertragliches Wettbewerbsverbot sein?
Nach der Vertikal-GVO höchstens ein Jahr und beschränkt auf den bisherigen Standort. Weitergehende Verbote sind kartellrechtlich unzulässig.
In 5 Minuten zum unterschriftsreifen Vertrag.
Beantworten Sie ein paar Fragen, der Wizard erledigt den Rest. PDF + DOCX direkt zum Download.
Weitere Vertragstypen
Schützen Sie vertrauliche Informationen rechtssicher. Einseitig oder beidseitig, mit Vertragsstrafe und Laufzeit.
Klare Leistungen, Honorar und IP-Rechte für freie Mitarbeit, Beratung oder Projektarbeit.
Erweiterter Vertrag für Software-, SaaS- oder Wartungsleistungen mit SLA, Haftung und Datenschutz.
Art. 28 DSGVO — TOM-Stufen, Subunternehmer, Drittlandtransfer, Audit-Recht.
B2B-SaaS mit Lizenzmodell, SLA, Support, AVV-Hinweis und Haftungscap.
Allgemeine Geschäftsbedingungen für B2B mit Zahlung, Gewährleistung und Haftung.
Consulting mit Honorarmodellen, IP, Vertraulichkeit und Haftungsbegrenzung.
Gewerberaum mit Indexmiete, Kaution (3 Varianten) und Instandhaltung.
Master Service Agreement für wiederkehrende Einzelaufträge (SOW).
Rechtssicherer Arbeitsvertrag für Angestellte — unbefristet oder befristet, Voll- oder Teilzeit, nachweisgesetz-konform mit Probezeit, Überstunden, Urlaub und Kündigungsfristen.
Einvernehmliche Beendigung des Arbeitsverhältnisses mit Abfindung, Freistellung und Zeugnis — inklusive Sperrzeit-, Steuer- und Schriftformhinweisen.
Anstellungsvertrag für GmbH-Geschäftsführer:innen mit Vergütung, Tantieme, Zustimmungskatalog, Haftung, D&O und Koppelungsklausel.
Warenkauf zwischen Unternehmern mit Incoterms, Eigentumsvorbehalt, Gewährleistung und Haftungsbegrenzung — inklusive § 377 HGB-Rügepflicht.
Darlehen zwischen Unternehmen oder Nahestehenden — Gesellschafter-, Geschäfts- oder Privatdarlehen mit Zins, Tilgung, Sicherheiten und Rangrücktritt.
Shareholders Agreement zur GmbH-Satzung — Vesting, Leaver, Vinkulierung, Drag-/Tag-along und Liquidationspräferenz für Gründer und Investoren.
Convertible Loan zur Start-up-Frühphasenfinanzierung mit Bewertungsobergrenze (Cap), Discount, Wandlungs-Triggern und qualifiziertem Rangrücktritt.
Virtuelle Mitarbeiterbeteiligung (Phantom Stock) mit Vesting, Good-/Bad-Leaver und Exit-Auszahlung — ohne echten Geschäftsanteil und ohne Notar.
Lizenzierung von Software, Marke, Patent oder Urheberrecht mit Exklusivität, Lizenzgebühr (Royalty), Qualitätssicherung und Rechtsbestand.
Vertrag mit selbstständigen Handelsvertreter:innen — Vermittlung oder Abschluss, Provision, Bezirksschutz und Ausgleichsanspruch nach § 89b HGB.
Vereinbarung über eine Unternehmenskooperation — als verbindlicher Vertrag oder als Letter of Intent, mit Vertraulichkeit, Exklusivität und GbR-Abgrenzung.