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Selbst vor Gericht

Was kostet ein Prozess? Das Kostenrisiko verstehen

Gerichtskosten, Vorschuss und das Risiko, bei Verlust die Kosten der Gegenseite zu tragen – plus Prozesskostenhilfe.

Aktualisiert am 4. Oktober 2026

Ein Gerichtsverfahren ist mit Kosten und einem Risiko verbunden. Das sollten Sie vor der Klage kennen.

Drei getrennte Geldflüsse

  1. Unsere Gebühr für die KI-Unterstützung (in Credits) – den Preis sehen Sie immer vorab, siehe Wo sehe ich, was etwas kostet, bevor ich starte?.
  2. Gerichtskosten – die zahlen Sie an das Gericht, nicht an uns. Bei einer Klage wird meist zuerst ein Gerichtskostenvorschuss angefordert; die Klage wird erst nach Zahlung zugestellt.
  3. Etwaige Kosten der Gegenseite (z. B. deren Anwalt).

Das Kostenrisiko

Wer den Prozess verliert, trägt in der Regel die Kosten – auch die der Gegenseite (Grundsatz des § 91 ZPO). Bei teilweisem Obsiegen werden die Kosten geteilt. Rechnen Sie dieses Risiko ein, bevor Sie klagen.

Ausnahme Arbeitsgericht: In Arbeitssachen trägt in erster Instanz jede Seite ihre Anwaltskosten selbst – auch wer gewinnt, bekommt sie nicht erstattet (§ 12a Abs. 1 ArbGG). Einen Gerichtskostenvorschuss verlangt das Arbeitsgericht nicht (§ 11 GKG). Der Kostenrechner zeigt für Arbeitssachen deshalb keine Zivilprozess-Beträge.

Prozesskostenhilfe

Wenn Sie sich die Kosten nicht leisten können, gibt es staatliche Prozesskostenhilfe – mehr dazu unter Prozesskostenhilfe: Hilfe, wenn das Geld fehlt.

Kosten vorab schätzen

Im Cockpit schätzt ein Kostenrechner die Gerichts- und Anwaltskosten aus dem Streitwert (nach den gesetzlichen Tabellen GKG/RVG) und nennt Ihr Kostenrisiko bei Verlust. Konkrete Beträge hängen vom Streitwert und vom Gericht ab und ändern sich; maßgeblich ist immer die Kostenrechnung des Gerichts.

Verwandte Themen: Prozesskostenhilfe: Hilfe, wenn das Geld fehlt · Vergleich oder weiterstreiten? So entscheiden Sie · Wo sehe ich, was etwas kostet, bevor ich starte? · Wann lieber ein Anwalt statt KI?

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