Per Sprache erklären (Voice)
Ihren Fall einfach einsprechen – ideal für komplizierte Sachverhalte unterwegs.
Manche Sachverhalte erzählt man leichter, als man sie tippt. Über die Spracheingabe schildern Sie Ihr Anliegen mündlich im Gespräch mit Lex oder Lexi, und die KI macht daraus eine strukturierte Grundlage.
So gehen Sie vor
- Öffnen Sie das Gespräch.
- Wählen Sie Ihre Persona (Lex oder Lexi) und – wenn Sie mögen – einen Gesprächsstil (auf den Punkt, ausgewogen oder zuhörend).
- Prüfen Sie die Option „Lexi darf in meinen Unterlagen nachschlagen“ (siehe unten), tippen Sie auf „Gespräch starten“ und erlauben Sie den Mikrofon-Zugriff. Vor dem ersten Gespräch bestätigen Sie einmalig einen kurzen Hinweis. Diese Bestätigung gilt für Ihr Konto auf allen Geräten; auf einem gemeinsam genutzten Gerät bestätigt jede Person selbst. Hat sich der Hinweis geändert – zuletzt, weil Lexi bzw. Lex im Gespräch jetzt in Ihrem Konto nachschlagen kann (siehe unten) –, fragen wir einmal neu. Verlassen Sie die Seite, während das Gespräch aufgebaut wird, startet es nicht – bereits abgebuchte Credits werden erstattet.
- Erklären Sie Ihren Fall in eigenen Worten. Die KI fasst zusammen und stellt – wie beim Sachverhalt – Rückfragen.
- Beenden Sie das Gespräch über die entsprechende Schaltfläche. Kurz darauf stehen Transkript und Zusammenfassung im Verlauf.
Während des Gesprächs
- Ein Countdown zeigt die verbleibende Zeit; jedes Gespräch hat eine Höchstdauer.
- Untertitel zeigen mit, was verstanden wurde (lassen sich ein-/ausblenden).
- Über einen Lautstärkeregler und einen „Ton aktivieren“-Hinweis stellen Sie sicher, dass Sie die KI hören – gerade auf dem Handy hilfreich.
- Die Stimme klingt natürlicher und antwortet schneller als früher.
- Schlägt die Figur gerade etwas in Ihrem Konto nach, steht oben „Lexi schaut in Ihren Unterlagen nach …“ (bei Lex mit seinem Namen). Die kurze Pause ist dann kein Aussetzer.
Über ein Dokument, eine Rechtsfrage, eine Akte oder ein Verfahren sprechen
Aus der Analyse eines Dokuments in Meinen Dokumenten, einer beantworteten Rechtsfrage, einer Akte oder einem laufenden Verfahren heraus können Sie „darüber sprechen“ – das Gespräch kennt dann den Zusammenhang. Nach dem Gespräch lässt sich die Aufzeichnung einer Akte zuordnen. Fristen nennt das Gespräch aus Ihrem Fristenregister – mit dem geprüften bzw. korrigierten Datum; geschätzte oder noch ungeprüfte Fristen kennzeichnet es als nicht verbindlich.
Nachschlagen in Ihrem Konto
Während des Gesprächs kann Lexi (oder Lex) nachsehen, was in Ihrem Konto liegt, statt zu raten:
- Ihre Anliegen (Anliegen organisieren) und die dazu erkannten Fakten,
- Ihre hochgeladenen Dokumente – dabei nennt sie nur eine Zusammenfassung, nie den vollständigen Text,
- Ihre offenen Fristen aus dem Fristenregister – nur gespeicherte Daten, nie selbst gerechnet, und mit dem Hinweis, das Datum im Dokument selbst zu prüfen,
- Ihre früheren Gespräche.
Kennt das Konto Ihren Namen, spricht sie Sie damit an. Sie spricht in Ihrer gewählten Sprache (Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Niederländisch oder Polnisch).
Sie entscheiden vor jedem Gespräch: Auf der Sprachseite steht die Option „Lexi darf in meinen Unterlagen nachschlagen“ (bei Lex mit seinem Namen). Sie ist ab Werk eingeschaltet, Ihr Gerät merkt sich Ihre Wahl, und sie wird mit dem jeweiligen Gespräch gespeichert. Ist die Option ausgeschaltet, schlägt die Figur in diesem Gespräch nichts nach – keine Anliegen, Fakten, Dokumente, Fristen und keine früheren Gespräche.
Auch bei eingeschalteter Option wird nichts nachgeschlagen bei:
- Dokumenten, die Sie von der KI ausgeschlossen haben, und gelöschten Dokumenten (Papierkorb),
- Beispiel- und Entwurfsakten,
- Lexus (kleine Schreiben per Sprache) und dem Assistenten der Kanzlei – sie schlagen nie nach.
Gut zu wissen: Die Einstellung Maskierung für KI (Namen und Angaben vor der KI schützen) gilt für Sprache nicht – gesprochene Sprache lässt sich nicht maskieren. Was die Figur nachschlägt und ausspricht, wird deshalb nicht durch Platzhalter ersetzt. Möchten Sie das nicht, schalten Sie die Option vor dem Gespräch aus.
Nachgeschlagenes wird, wie der übrige Gesprächskontext, nur für dieses Gespräch an den Sprachdienst übermittelt, ohne KI-Training (Ist das sicher?). Weil sich der Umfang erweitert hat, bestätigen Sie den Hinweis beim nächsten Gespräch einmal neu. Gibt es noch nichts, sagt die Figur es ehrlich und lädt Sie ein, ein Dokument in Meine Dokumente hochzuladen.
Frühere Gespräche im Text-Chat
Fragen Sie im Chat nach einem früheren Gespräch (z. B. „Was haben wir am Telefon besprochen?“), kann der Chat die Zusammenfassungen Ihrer früheren Sprachgespräche nachlesen. Das ist nur lesend, betrifft nur Ihre eigenen Gespräche und nie das Transkript; Gespräche unter 30 Sekunden zählen nicht. Der Chat nennt sie als Notizen zum Gespräch, nicht als bestätigte Tatsachen zu Ihrer Sache.
Mehr als eine allgemeine Sprachassistenz
Anders als eine allgemeine Sprachassistenz beginnt das Gespräch nicht bei null: Es kennt Ihr Anliegen und Ihre Dokumente, statt jedes Mal neu erklärt werden zu müssen. Was das im Alltag ausmacht, zeigt Allgemeiner KI-Chat oder Rechts-KI? Worauf es ankommt.
Zusammenfassung per Mail
Sie können sich eine Zusammenfassung Ihres geschilderten Falls kostenlos zusenden lassen, damit Sie sie schwarz auf weiß haben.
Kosten & Verlängerung
Die Kosten des Gesprächs sehen Sie vor dem Start (Credits: das Guthaben-System, Wo sehe ich, was etwas kostet, bevor ich starte?). Optional aktivieren Sie eine Verlängerung über die Basisdauer hinaus – dann fällt ein Minutenpreis an, den Sie ebenfalls vorab sehen. Ohne diesen Haken endet das Gespräch nach der Basisdauer ohne weitere Kosten.
Endet ein Gespräch mit Verlängerung unerwartet (z. B. weil der Browser geschlossen wurde), werden die zusätzlichen Minuten anhand der vom Sprachdienst gemessenen Gesprächsdauer abgerechnet; liegt keine gemessene Dauer vor, berechnen wir nichts zusätzlich.
Kleine Schreiben per Sprache
Aus dem Gesprochenen lassen sich direkt kurze Schreiben erzeugen (Lexus, als PDF/DOCX per E-Mail) – siehe Kleine Schreiben per Sprache (Lexus). Auch nach einem Gespräch mit Lexi oder Lex bietet die Zusammenfassung an, ein kurzes Schreiben oder eine kleine Vereinbarung mit Lexus zu diktieren; das beginnt erst nach Ihrem Klick, der Preis steht vorher da. Nennt das Schreiben eine Frist, übernehmen Sie sie wie gewohnt von dessen Erfolgsseite in Ihr Fristenregister.
Tipps fürs Einsprechen
- Sprechen Sie ruhig und in ganzen Sätzen.
- Nennen Sie zuerst das Thema, dann die Details (Wer? Was? Wann? Welches Land?).
- Sie müssen nicht perfekt formulieren – die KI fragt nach, wenn etwas fehlt.
Ihr Gesprächsverlauf
Ihre früheren Gespräche finden Sie im Verlauf auf der Gesprächsseite. Ein Gespräch können Sie aus dem Verlauf löschen, sobald es abgeschlossen und abgerechnet ist – in der Regel wenige Minuten nach dem Auflegen. Konnte Ihr Gesprächsverlauf nicht geladen werden, zeigt die Seite einen Hinweis mit „Erneut versuchen“ – Ihre Gespräche gehen dabei nicht verloren.
Wenn etwas nicht klappt
- Kein Ton: auf „Ton aktivieren“ tippen oder die Lautstärke prüfen.
- Mikrofon abgelehnt: Mikrofon-Berechtigung im Browser/Gerät erlauben und erneut starten.
- Verbindung bricht ab: Bricht ein Gespräch technisch ab, bevor es startet, werden die Credits erstattet (Erstattung & Rückerstattung).
- „Alle Leitungen belegt“: Bei sehr hoher gleichzeitiger Nutzung kann ein Start kurz abgelehnt werden – nach ein paar Minuten erneut versuchen, es werden keine Credits abgebucht.
- Sprachservice vorübergehend gestört: Ein Hinweis-Banner auf der Seite zeigt das an, bevor Sie ein Gespräch starten – bitte etwas später erneut versuchen.
- Transkript fehlt zunächst: Kommt die Zusammenfassung nach einem Gespräch nicht sofort, wird sie im Hintergrund automatisch binnen weniger Minuten nachgezogen – kein erneuter Anruf nötig.
Danach geht es weiter zu Rechtliche Schreiben erstellen oder zur Rechtsfrage.
Diktier-Knopf in Eingabefeldern
Unabhängig vom Gespräch bieten manche Eingabefelder (z. B. bei Rechtsfragen oder im Schreib-Assistenten) einen Diktieren-Knopf. Er nutzt die Spracherkennung Ihres Browsers: In Chrome und Edge wird die Aufnahme dazu an Server des Browserherstellers (Google bzw. Microsoft) übertragen und dort in Text umgewandelt – SmartLegalPro erhält nur den erkannten Text. Vor dem ersten Diktat auf einem Gerät sehen Sie dazu einen kurzen Hinweis. Diktieren Sie nichts, was dieser Anbieter nicht erhalten soll, etwa Gesundheitsdaten; Tippen ist jederzeit möglich.
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