Gesamtprüfung: alles auf einmal auswerten
Eine Auswertung über alle Unterlagen eines Anliegens — und warum Sie dafür vorher alles hochladen sollten.
Wenn zu einem Anliegen viele Unterlagen gehören — Verträge, Rechnungen, Schriftwechsel, Protokolle —, hilft die Gesamtprüfung: eine zusammenhängende Auswertung über alle Dokumente statt vieler Einzelanalysen.
Was Sie danach bekommen
- einen Bericht, der erzählt, was passiert ist, wo sich etwas widerspricht und was daraus folgt,
- eine Zeitachse der erkannten Ereignisse,
- eine Beweisübersicht, welche Angabe von welchem Dokument getragen wird,
- die erkannten Angaben als Fakten samt Verknüpfungen (Erkannte Fakten (Personen, Daten, Beträge, Fristen), Zusammenhänge zwischen Ihren Angaben).
Jede Angabe führt per Klick an die Stelle im Original, aus der sie stammt.
Konnte bei einem Ereignis der Zeitachse ein Beteiligter nicht erkannt werden, steht an seiner Stelle „[unbekannt]“, und das Ereignis trägt den Hinweis „Beteiligter nicht erkannt“. Ergänzen können Sie die Angabe in Ihrem Anliegen unter „Analyse“ in der Liste der erkannten Angaben (Erkannte Fakten (Personen, Daten, Beträge, Fristen)).
Laden Sie vorher alles hoch, was dazugehört
Das ist der wichtigste Punkt — und er unterscheidet die Gesamtprüfung von der Einzelanalyse:
- Erst sammeln, dann starten. Legen Sie alle Unterlagen zum Anliegen ab (Dokumente richtig hochladen).
- Warten Sie, bis alles eingelesen ist. Die Startkarte zeigt Ihnen, wie viele Dokumente fertig sind. Sie können den Start auch vormerken — dann läuft die Prüfung von selbst los, sobald das letzte Dokument gelesen ist.
- Dann auswerten lassen.
Warum das wichtig ist: Der Bericht ist eine Momentaufnahme. Er beschreibt den Stand der Unterlagen, die zum Zeitpunkt der Auswertung vorlagen — er schreibt sich nicht von selbst fort. Reichen Sie später ein Dokument nach, wird der Bericht als veraltet gekennzeichnet; er bleibt lesbar und wird nicht überschrieben.
Wenn doch noch etwas dazukommt
Sie müssen dann nicht sofort die ganze Prüfung wiederholen. Der günstigere Weg zuerst:
- Lassen Sie die erkannten Angaben des neuen Dokuments einzeln herauslösen — das kostet deutlich weniger als eine erneute Gesamtprüfung, und die neuen Angaben stehen sofort in Ihrem Anliegen.
- Eine erneute Gesamtprüfung lohnt sich dann, wenn das nachgereichte Dokument den Zusammenhang verändert und Sie einen neuen Bericht brauchen.
Was eine erneute Prüfung kostet, steht wie immer vorher am Knopf (Wo sehe ich, was etwas kostet, bevor ich starte?).
Vor dem Start: Rechtsordnung und Ihre Rolle
Bevor Sie die Gesamtprüfung kaufen, geben Sie an, welches Recht gilt und welche Rolle Sie haben (Sie fordern etwas / von Ihnen wird etwas gefordert / Sie sind nur mittelbar beteiligt / es gibt noch keinen Streit). Soweit möglich, belegen wir beides aus Ihrer Vormerkung, Ihrem Anliegen, Ihren Unterlagen oder Ihrem Profil vor und zeigen an, woher der Vorschlag stammt – bitte prüfen Sie ihn. Wissen Sie nicht, welches Recht gilt, wählen Sie „Weiß ich nicht“: Die Auswertung legt dann keine Rechtsordnung zugrunde und kennzeichnet Aussagen, die davon abhängen. Ohne beide Angaben lässt sich die Prüfung nicht starten – so muss eine bezahlte Auswertung diese Punkte nicht raten (Sprachen & Länder (Jurisdiktionen)).
Kosten & Grenzen
Die Gesamtprüfung kostet Credits; der Preis richtet sich nach dem Umfang Ihrer Unterlagen und steht vor dem Start am Bestätigungsdialog (Credits: das Guthaben-System, Wo sehe ich, was etwas kostet, bevor ich starte?). Sie läuft im Hintergrund — Sie können die Seite verlassen. Scheitert sie, wird zurückgebucht (Erstattung & Rückerstattung).
Die Gesamtprüfung ist eine KI-Einschätzung und keine Rechtsberatung (Grenzen der KI & keine Rechtsberatung, Wie verlässlich ist die KI?). Sie wertet nur aus, was Sie hochgeladen haben — Unterlagen, die fehlen, kann sie nicht kennen.
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